Die Borealen Nadelwälder wachsen in einem 15 Millionen Quadratkilometer großen Gürtel auf der kühlen Nordhalbkugel. Die Erderwärmung bedeutet für die Wälder: Trockenheit, Waldbrände, Stürme und eine zunehmende Belastung mit Viren und Parasiten.
Zusätzlich lässt großflächige Abholzung die borealen Wälder immer weiter schrumpfen. Das extrem kalte Klima der borealen Zone lässt nur ein sehr langsames Wachstum zu. Großflächige Kahlschläge zerstören das jahrhundertealte Ökosystem auf Dauer. Allein die borealen Wälder Kanadas und Russlands sind mit weit über 50 Prozent die größten erdgebundenen Kohlenstoffspeicher und daher für das globale Klima von entscheidender Bedeutung.












