Boreale Wälder

Die Borealen Nadelwälder wachsen in einem 15 Millionen Quadratkilometer großen Gürtel auf der kühlen Nordhalbkugel. Die Erderwärmung bedeutet für die Wälder: Trockenheit, Waldbrände, Stürme und eine zunehmende Belastung mit Viren und Parasiten.

Kenogami-Urwald in Ontario, Kanada Foto copyrightgeschützt © Greenpeace Canada
Der boreale Kenogami-Urwald in Kanada umfasst ein Gebiet von 1.98 Millionen Hektar.

Zusätzlich lässt großflächige Abholzung die borealen Wälder immer weiter schrumpfen. Das extrem kalte Klima der borealen Zone lässt nur ein sehr langsames Wachstum zu. Großflächige Kahlschläge zerstören das jahrhundertealte Ökosystem auf Dauer. Allein die borealen Wälder Kanadas und Russlands sind mit weit über 50 Prozent die größten erdgebundenen Kohlenstoffspeicher und daher für das globale Klima von entscheidender Bedeutung.

Luftaufnahme eines abgeholzten Waldes einer Ölsand Mine in Kanada. Foto copyrightgeschützt © Jiri Rezac/Greenpeace
Luftaufnahme eines abgeholzten Waldes einer Ölsand Mine in Fort McMurray, Kanada.