Dürre

Dürre – ein Problem, das bereits heute in den unterschiedlichsten Teilen der Welt spürbar wird.

Unsere erste Klimazeugin berichtet von den Veränderungen aus Sydney, Australien:

Unsere zweite Klimazeugin lebt in Uganda, am Viktoriasee im östlichen Afrika. Wissenschaftler prognostizieren Uganda eine Temperaturerhöhung von 3 bis 4 Grad in den kommenden hundert Jahren. Heute schon ist das Land von langen Dürreperioden und Wassermangel betroffen.

Constance ist eine Kleinbäuerin aus dem Tororo-Gebiet in Ostuganda und Mutter von sieben Kindern. Sie ist unter anderem Vorsitzende des Vereinigten Frauen-Netzwerks von Osukura (Osukura United Women Network), das sich aus 40 Regionalgruppen des Bezirks Osukura in Uganda zusammensetzt. 2007 zerstörten schwere Regenfälle sämtliche Häuser und die Nahrungsmittelversorgung ihres Dorfes. Alle Dorfbewohner verloren ihre Bleibe:

Dürren aber auch extreme Regenfälle werden mit der Erderwärmung zunehmen, wodurch sich die Gefahr von plötzlichen Überschwemmungen mit vielen Todesopfern und großen Schäden für die Landwirtschaft und Infrastruktur stark erhöht.

Der Grund: Im Zuge des Klimawandels rechnen Wissenschaftler des Potsdam-Institutes für Klimaforschung mit einer Zunahme des Wetterphänomens El-Niño. El-Niño verursacht plötzlichen Starkregen und Überschwemmungen, aber auch das Gegenteil: In Ostafrika kommt es zu verstärkter Trockenheit und Dürren, die hohe Zahlen an Todesopfern fordern.