Es gibt Orte auf der Erde, wo gleich mehreren Folgen des Klimawandels auftreten. In einigen Regionen im Inland Chinas herrscht Dürre, in anderen Teilen Chinas gibt es hingegen extreme Niederschläge.
Hier kommen Menschen aus Hongkong zu Wort. Massive Regenfälle treten in Hongkong immer häufiger auf. Sie überfluten innerhalb weniger Minuten ganze Häuser, zerstören Geschäfte und machen große Mengen an vorrätigen Lebensmitteln unverzehrbar. Die dadurch anfallenden Kosten sind enorm.
Die Bewohner der Sundarnbans, einem Naturschutzgebiet an Indiens Küste erzählen in unserer Slideshow ihr persönliches Schicksal:
Monsun
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Heißere Sommermonate und ein stärker werdender Monsun führen in Indien und Bangladesh zu Überschwemmungen, die Felder und Infrastrukturen verschlammen, Häuser aufweichen und Krankheiten mit ihren Wassermassen bringen.
In der Megacity Dhaka, der Hauptstadt Bangladeshs, regnete es im Juli 2009 mitunter 30 Zentimeter am Tag – soviel wie seit 60 Jahren nicht mehr. 12 Millionen Menschen wurden in wenigen Wochen obdachlos.
Dürre
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Im Westen des Bangladeshs und auch im Inland Indiens herrschen wiederum verstärkt Trockenheit und Dürre. Die Landwirtschaft und die Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln wird aufgrund des Wassermangels immer schwieriger.
Wirbelstürme
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Heftige Zyklone treffen auf die Küsten Indiens und Bangladeshs. Flutwellen zerstören die Heimat der Küstenbewohnern. Im November 2007 raste der Zyklon Sidr mit 240 Stundenkilometern auf Bangladesh zu; über 8 Millionen Menschen waren laut Report der UNEP betroffen, wurden verletzt oder verloren ihr Haus; 3000 Menschen starben.
Überschwemmungen
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Greenpeace war in dem Naturschutzgebiet Sundarbans, das sich über die Küste der indische Grenze nach Bangladesh erstreckt. Sundarbans ist bengalisch und bedeutet schöner Wald. Hier liegt in vier Flüsse eingebettet der größte Mangrovenwald der Erde.
Küstenbewohner verlassen ihre Heimat, da das Gebiet der Mangrovenwälder immer öfter von Meer und Flüssen überschwemmt wird. Das Naturschutzgebiet mit der einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt, wie dem Bengalischen Tiger, kann irgendwann ganz von dem ansteigenden Meeresspiegel verschluckt werden.
Bei einem Meeresspiegelanstieg von einem Meter würden nach Greenpeace-Berechnungen geschätzte 24 Millionen Menschen zu Klimaflüchtlingen.
Bewohner der Malediven sprechen hier über ihre Ängste und Sorgen hinsichtlich eines Ansteigen des Meeresspiegels.










