Wirbelstürme

Wirbelstürme entstehen über den Meeren der Karibik, in der Nähe der westindischen Inseln und im Golf von Mexiko. Wenn die Oberflächentemperatur des Wassers über 26 Grad steigt, steigt warme Luft auf und beginnt sich um ein Zentrum zu drehen. Das Auge des Wirbelwindes entsteht. Solche Wirbelstürme rasen dann mit bis zu 250 Stundenkilometern über die angrenzenden Küsten, fegen ganze Dörfer weg und bringen oftmals starken Niederschlag und tödliche Flutwellen mit sich.

Die Erderwärmung wird in Zukunft auch den Meeren stärker einheizen. Die Hurrikane werden stärker, bilden sich früher im Jahr und treten auch in neuen Gebieten auf. So erreichen im Jahr 2005 erstmals zwei Wirbelstürme, Delta und Vince, die Küsten Europas.

Hurrikan Katrina

USA:Louisiana - Zerstoerung durch Hurrikan "Katrina" Foto copyrightgeschützt © Christian Aslund/Greenpeace
USA:Louisiana – Zerstoerung durch Hurrikan “Katrina” Foto copyrightgeschützt © Christian Aslund/Greenpeace

Durch den Hurrikan Katrina, der 2005 im Golf von Mexiko auf die US-amerikanische Küste traf, gab es vor allem in New Orleans verheerende Zerstörungen. Über 1.800 Menschen starben durch den Sturm und seine Folgen. 80 Prozent der Stadt wurden überflutet. Eine Million Menschen mussten evakuiert werden. Der wirtschaftliche Schaden wird auf mindestens 125 Milliarden Euro geschätzt. Katrina war eine der größten Naturkatastrophen der USA.

Sharon Hanshaw lebt in Biloxi im US-Bundesstaat Mississippi. Sie ist Geschäftsführerin der Organisation CWC (Coastal Women for Change), die im Januar 2006 in Biloxi gegründet wurde. Sie hat sich den Erhalt und Wiederaufbau der Stadtviertel zur Aufgabe gemacht. Diese waren vor allem durch den Hurrikan Katrina zerstört worden: