Wüsten

Wüsten bedecken heute ein Drittel unserer Erde. Die Sahara im Norden Afrikas ist mit neun Millionen Quadratkilometern die Größte. Europa hat zum Vergleich eine Größe von 10 Millionen Quadratkilometern. Klimaveränderungen bringen gerade in der Nähe des Äquators extrem hohe Temperaturen und wenig Niederschlag mit sich, Wüsten wie Gobi oder die Sahara wachsen zunehmend auch in fruchtbares Land, Lebensräume verschwinden.
Palme in der Sahara-Wüste von Libyen Foto copyrightgeschützt © Christian Kaiser/Greenpeace
Palme in der Sahara-Wüste von Libyen

Einige Klimaforscher des Potsdam-Institutes für Klimaforschung gehen von einem paradoxen Effekt der Erderwärmung aus: Nach Modellergebnissen könnte es zwischenzeitlich zu einem Ergrünen der Sahel-Zone kommen.

Ab Mitte dieses Jahrhunderts könnte dann aber wieder eine große Dürre folgen. Bis 2040 werden nach einer Greenpeace-Studie rund 200 Millionen Menschen vor Dürre und anderen Folgen des Klimawandels fliehen müssen, viele von ihnen werden aus der Sahelzone der Sahara kommen aber auch aus dem südlichen Afrika, denn auch hier wird eine Zunahme der Dürren mit Trinkwassermangel erwartet.

Tunesien:Afrika - Bauer mit Traktor und Wasserpumpe entnimmt Wasser an einem Wasser-Reservoir in der tunesischen Wüste. Foto copyrightgeschützt © Clive Shirley/Signum/Greenpeace

Tunesien: Afrika - Bauer mit Traktor und Wasserpumpe entnimmt Wasser an einem Wasser-Reservoir in der tunesischen Wüste.